Was für die Raupe das Ende bedeutet,
ist für die Welt ein Schmetterling.
(Laotse)

Aktuelles

Aus für den Park der Erinnerung

eingestellt am 10. Dezember 2014

 

Nachdem im Sommer 2014 die Grabsteine der "Drei Wächter" abgeräumt und entsorgt wurden, ist der "Park der Erinnerung" endgültig in seiner geplanten Form nicht mehr zu realisieren. Dafür wurde der alte Begräbnisplatz inzwischen zu einer pflegeleichten innerörtlichen Grünanlage umgestaltet. Ein barrierefreier und gut ausgeleuchteter Weg führt auf Knochensteinen von der ehemaligen Aussegnungshalle ins Wiesental und zum Karl-Ehmer- Stift. Ältere Damen mit Rollator, aber vor allem Hundebesitzer nutzen nun den kurzen Verbindungsweg von der Ortsmitte ins Tal oder dem gegenüber liegenden Wohngebiet. Bänke laden zum Verweilen ein und der in unmittelbarer Nähe des Eingangs gut sichtbar angebrachte grüne Müllbehälter mit dem praktischen Beutelspender für Bellos Hinterlassenschaften erinnern die Spaziergänger die Würde des Ortes zu beachten. An langen Sommerabenden trifft sich auf dem Platz zwischen Rathaus und Aussegnungshalle die Dorfjugend, wo die überdachte Freifläche  zu allerlei Spiel und Spaß motiviert.

Blick über das Eingangstor zum Alten Friedhof, 2014
Blick über das Eingangstor zum Alten Friedhof, 2014

Grabsteine für den Platz der Erinnerung

eingestellt am 6. März 2013


Die Sammlung von Grabsteinen für den "Platz der Erinnerung" war abgeschlossen. Mehr als 40 Grabsteine wurden in den vergangenen Jahren gesammelt. Zum Teil waren sie schon vor Jahren abgetragen worden und hatten in Gärten, Weinbergen oder an Scheunen und Schuppen gelehnt der Zerstörung getrotzt. Teils waren sie direkt nach der Auflösung des Grabs in das Eigentum der Gemeinde. Im Winter 2012/ 2013 wurden die gesammelten Grabstein ansprechend im alten Teil des zukünftigen Parks arrangiert. Dort liegen sie sicher und für die Öffentlichkeit sichtbar.

Ein Feld aus umgelegten Grabsteinen. Aufnahmen Popper
Ein Feld aus umgelegten Grabsteinen. Aufnahmen Popper
Grabsteine aus der Vogelperspektive
Grabsteine aus der Vogelperspektive

Der Park der Erinnerung erneut in den Lokalmedien

eingestellt am 4.10.2010

 

Corinna Pehar vom Stuttgarter Stadtanzeiger berichtet über das innovative Projekt. Erschienen ist der Artikel Was kommt nach dem Grab? am 28. September 2010. Unter der Rubrik Pressespiegel finden Sie die gesamte Berichterstattung.

Bilder vom Tag des Friedhofs

eingestellt am 27.09.2010

Zum bundesweiten Tag des Friedhofs bietet Brigitte Popper einen Rundgang über den alten Friedhof von Großingersheim, dem zukünftigen Park der Erinnerung an. Beginn ist am Sonntag, den 19. September um 16.00 Uhr bei der Martinskirche.

 

 

Zum Tag des Friedhofs, der in vielen Städten und Gemeinden am Wochenende des 18. und 19. Septembers veranstaltet wird, bietet die Archivarin der Gemeinde Ingersheim einen Rundgang über den alten Friedhof von Großingersheim an. Der Friedhof wird, wenn die letzten Gräber abgeräumt sind, zu einem Park der Erinnerung umgewandelt.

 

Das Projekt „Umwandlung des alten Friedhofs zum Park der Erinnerung“ begann Ende 2006. Unter reger Beteiligung der Bürger und der Mitwirkung des Landschaftsarchitekten Andreas Mallin konnte dem Gemeinderat 2008 eine ausgereifte Konzeption vorgelegt werden, die einhellige Zustimmung fand. Seitdem sind die Arbeiten weiter vorangeschritten: Viele Gräber sind inzwischen abgeräumt, eine kleine Rampe vom Schöllbach wurde gebaut und 44 Grabsteine stehen bereits für das Feld der Erinnerung zur Verfügung.

 

Bei dem Rundgang über den Alten Friedhof spannt Brigitte Popper den Bogen sehr weit: Beginnend von der Geschichte des Alten Friedhofs um die Martinskirche, der auch lange den Kleiningersheimern als Grablege diente, stellt sie vor Ort die Planungen für den Park der Erinnerung vor und berichtet über den Stand der Vorarbeiten. Selbstverständlich soll dabei auch die Möglichkeit zu einem Gedankenaustausch bestehen.

Aufmerksame Zuhörer folgen den Erläuterungen von Brigitte Popper
Aufmerksame Zuhörer folgen den Erläuterungen von Brigitte Popper
Am Ende des Rundgangs vor der ehemaligen Aussegnungshalle. Aufnahmen: Volker Godel
Am Ende des Rundgangs vor der ehemaligen Aussegnungshalle. Aufnahmen: Volker Godel

Kauf und Abbruch des Objektes Hindenburgplatz 2

eingestellt im Juli 2010

 

Die Gemeinde erwirbt das Nachbargebäude Hindenburgplatz 2. Das dazugehörige Gelände grenzt an den alten Friedhof. Dadurch wird es möglich, den Zugang zum zukünftigen Park der Erinnerung über eine Rampe zu erschließen. Hier sehen Sie Bilder von den Abbrucharbeiten des Gebäudes im August 2008. Zur Geschichte des Hauses: 1856 hat es der Bauer, Fruchtzehnt-Kassierer und Gemeinderat Christian Keller erbaut. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts kam es in den Besitz der Familie Burk, die dort eine Brandweinbrennerei betrieb. Der letzte Bewohner gab das Anwesen aus Altersgründen auf und zog in das benachbarte Ehmerstift. Situationsplan von 1856 aus dem Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL F 154 Bü 1995)

Hindenburgplatz 2 kurz vor dem Abbruch
Hindenburgplatz 2 kurz vor dem Abbruch
Freier Blick auf das Alte Rathaus
Freier Blick auf das Alte Rathaus
Vom Alten Rathaus aus gesehen
Vom Alten Rathaus aus gesehen
Alle Aufnahmen: Brigitte Popper
Alle Aufnahmen: Brigitte Popper